Esther Stocker thematisiert und unterläuft in ihren Bildern, Wandmalereien und Rauminstallationen rationale Ordnungsgefüge. Sie konzentriert sich auf schwarz, weiß und grau gehaltene Raster- und Gitterstrukturen als Grundmotive, bestätigt aber nicht deren stringente Logik, sondern schafft durch Brüche, Verschiebungen und Überlagerungen Systeme voller Spannungen und Widersprüche. Stocker irritiert den Wahrnehmungsprozess des Betrachters und stellt dessen Position im Raum infrage. Erschienen in der Factory-Reihe des MUMOK, Wien, anlässlich der Einzelausstellung der Künstlerin.
Esther Stocker (*1974 in Südtirol) lebt in Wien. |