MONOGRAFIEN

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Volker März
Text Volker März
Volker März
Kafka in Israel
Hardcover
Seiten: 224
245 Abb. in Farbe, 16 Abb. s/w
dt
978-3-86984-011-6
EUR 32,00*
SFR 53,00*
Lieferbar

Dies ist die Geschichte von Franz Kafka, der 1924 im Alter von 41 Jahren nicht an Tuberkulose stirbt, sondern mit seinem Affen, Herrn Rotpeter, nach Palästina rudert, wo er heute im Alter von 126 Jahren in Tel Aviv lebt. Von hier aus beleuchtet er die Weltgeschichte der letzten 85 Jahre und damit die Geschichte Israels in knappen Kommentaren, die seinen diversen Briefen und E-Mails entnommen sind. Herr Rotpeter, der immer an seiner Seite durch die Geschichte eilt, ist sein zweites Ich: ein menschgewordener Affe, der aus seiner natürlichen Freiheit des Dschungels gekidnappt wurde, um ihn in die menschliche Zivilisation zu bringen.
Mit »Kafka in Israel« schließt sich die Trilogie von Volker März über deutschsprachige jüdische Denker des 20. Jh.s. Nach Walter Benjamin (»Auratransfer«) und Hannah Arendt (»Das Lachen der Hannah Arendt«) gelingt mit »Kafka in Israel« eine weitere Handhabmachung deutsch-jüdischer Geistesgrößen. Kafka in das Israel der Neuzeit zu versetzen und sich damit den bestehenden Verhältnissen zu stellen, hat im Land selber, während der Museumsausstellung in Herzliya, zu heftigen Reaktionen geführt und wurde extrem kontrovers in den Medien diskutiert.

This is the story of Franz Kafka, who did not die of tuberculosis in 1924, at the age of 41, but rather rowed his way to Palestine with his ape, Mr Rotpeter, where he lives today in Tel Aviv, aged 126. From here he looks back on the events of the past 85 years, and thus on the history of Israel in brief comments taken from various letters and emails. Mr Rotpeter, always at his side, is his alter ego: an ape that has become human, kidnapped from its natural jungle habitat and brought into civilization.
“Kafka in Israel“ completes the trilogy by Volker März on German-speaking Jewish thinkers of the 20th century. After Walter Benjamin (“Auratransfer“) and Hannah Arendt (“Das Lachen der Hannah Arendt“), “Kafka in Israel“ is a further appropriation of great German-Jewish minds. Relocating Kafka into modern Israel and having him confront the realities of today led in the country itself to some hefty reactions during the exhibition in Herzliya, and was an extremely controversial topic of discussion in the media.