Damien Deroubaix verwendet in seinen Arbeiten Motive und
Symbole, die am ehesten auf der Ebene des Traums, eher sogar
des Albtraums angesiedelt scheinen. Eine Mischung aus Monstern,
Skeletten, Gewaltszenen, Kriegsmaschinen und Waffen erscheinen
in düsteren oder morbiden Umgebungen. Schriftzüge und Logos
verleihen den Bildern zuweilen die Anmutung eines Graffitis
oder eines Plakats, die klassische künstlerische Technik wird
mit der Ästhetik moderner Medien verwoben. Nicht zuletzt
dadurch entsteht eine Distanz des Bildes zu sich selbst, die
die Referenz auf Videospiele oder Horrorfilme nicht greifen
lässt.
Neben zahlreichen Malereien, Zeichnungen und sind Blätter aus
dem Skizzenbuch des Künstlers zu sehen, die dem Betrachter
einen umfassenden Einblick in das künstlerische Schaffen und
das verstörende Universum Deroubaix’ gewähren.
Damien Deroubaix ist einer von vier Kandidaten für den
renommierten Prix Marcel Duchamp 2009 für zeitgenössische
Künstler.
Das Künstlerbuch begleitet die Ausstellungen im
Saarlandmuseum Saarbrücken, im Kunstmuseum St. Gallen und in
der Villa Merkel Esslingen.