AUSSTELLUNGSKATALOGE

< Zurück zur Liste
altenburg * provinz in europa
Matthias Flügge, Jutta Penndorf, Volker Braun, Ingo Schulze, Marius Babias u.v.m.
altenburg * provinz in europa
Eine künstlerische und kulturtopographische Anthologie
Herausgeber / Jutta Penndorf und Matthias Flügge
Hardcover
Seiten: 272
dt
978-3-939738-81-7
EUR 24,00*
SFR 40,50*
Lieferbar
Altenburg: Provinz in Europa. Das Buch
Das Buch zur gleichnamigen Ausstellung will kein Katalog im herkömmlichen Sinne sein, sondern inhaltliche Ergänzung zum vielschichtigen Thema. Schriftsteller, Historiker, Kulturpublizisten und Künstler kreisen aus ihrer jeweiligen Perspektive eines der drei Titelschlagworte ein: Altenburg, Provinz und Europa.
Altenburg, gelegen im einigen und doch so heterogenen Europa im Dreiländereck Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, eine Stadt, die mit finanziellen und sozialen Problemen kämpft und zugleich reich ist an kultureller Substanz. Sie wird als unverwechselbarer Ort beschrieben, als Provinzstadt mit prekären Aussichten kritisiert, aber auch als historisch bedeutender Treffpunkt europäischen Geisteslebens gewürdigt.
Provinz wird auf ihre guten wie schlechten Seiten hin untersucht, im ewigen Spannungsfeld zwischen Geruhsamkeit und Stagnation, zwischen Überschaubarkeit und Atemnot. Provinz war längst nicht immer und überall ein Schimpfwort; infrage steht, ob es - gerade für Städte wie Altenburg - auch in Zukunft ein solches bleiben muss.
Europa befindet sich wieder einmal vor gewaltigen Umbrüchen. Wenn alte und neue Wirtschaftsstandorte quer über den Kontinent miteinander um Ressourcen, Attraktionen und Einwohnerschaften konkurrieren, verschärfen sich die Spannungen zwischen Gewinner- und Verliererregionen, was wesentlich bedeutet: zwischen Metropole und Provinz. Wo droht den neuen, den "inneren Peripherien" die Gefahr, den Anschluss zu verlieren? Andererseits: Wo fände Europas lebendige Vielfalt seine deutlichste Chance?

Altenburg: Provinz in Europa: Das Lesebuch zur Ausstellung möchte unterschiedlichsten Lesern den Zugang zu einer hochaktuellen, ja brisanten Problematik öffnen - durch Zahlen, Fakten und Analysen, anhand konkreter Lebensgeschichten, mit den Mitteln künstlerischer Eindringlichkeit. Gedichte, Fotografien, Statistiken, Essays und Reportagen liefern den Stoff, aus dem am Ende jeder eigene Antworten wagen darf.