Katinka Bocks
reduzierte Arbeiten in den Bereichen Skulptur, Film und
Installation verfolgen Spuren – sowohl historische, als auch
verborgene –, die im Raum ein Spannungsfeld und
für den Betrachter ungeahnte Dimensionen eröffnen.
Die Wechselwirkung von Natürlichkeit und
Künstlichkeit, von Prozessualem und Statischem,
von Äußerem und Innerem ist Grundvehikel von Bocks Arbeiten.
Wie eine Forscherin führt sie Experimente mit
Naturgesetzen vor, die am Ende doch durch eine sehr einfache,
amateurhafte Leichtigkeit einen ironischen Bruch offenkundig
werden lassen. Über die Analyse von Raum und Prozessualem
hinaus bestechen die Arbeiten von Katinka Bock durch eine sehr
poetische Notation und eröffnen eigene, sinnliche Ebenen.
Katinka Bock (*1976)
studierte in Berlin-Weißensee und ging anschließend zu einem
Aufbaustudium nach Lyon, wo sie seit letztem Jahr lehrt.
Katinka Bock’s reduced
works in the mediums of sculpture, film and installation follow
historical as well as hidden trails that open up a flashpoint
in space and, for the viewer, unimaginable dimensions. The
interaction between naturalness and artificiality, between the
processual and the static, between the external and the
internal, is a basic means of transport in Bock’s works. Like a
researcher, she carries out experiments with natural laws that,
via a very simple, layman-like airiness, in the end reveal an
ironic break. Beyond the analysis of space and the processual,
Katinka Bock’s works fascinate by a very poetic notation and
lay open their own sensual strata.
Katinka Bock (*1976)
studied at Berlin- Weißensee and went on to further studies in
Lyon, where since last year she teaches.