ZEITSCHRIFT sediment

sediment im Verlag für moderne Kunst Nürnberg

Das Zentralarchiv des internationalen Kunsthandels ZADIK

Das Zentralarchiv des internationalen Kunsthandels ZADIK, 1992 gegründet und gefördert vom Bundesverband Deutscher Galerien BVDG, sammelt und bewahrt die Archive bedeutender Galerien und Kunsthändler, insbesondere ihre Geschäfts- und Künstlerkorrespondenz, sowie sämtliche Materialien, die Aufschluß geben über den Galeriebetrieb, seine Ausstellungs- und Öffentlichkeitsarbeit und seine Arbeit mit den Künstlern.
Ergänzend sammelt das ZADIK auch Vor- und Nachlässe von Kunstkritikern, Sammlern und Fachfotografen und bietet damit ein Sammlungsrepertoire, das von traditionellen kunsthistorischen Archiven und Bibliotheken nicht gepflegt wird.
Die eingelieferten Dokumente und Materialien werden im ZADIK nicht nur wissenschaftlich archiviert, digitalisiert und in eine Datenbank eingegeben, sondern auch in ihren kunsthistorischen Kontext eingeordnet, in ihrer Bedeutung analysiert und veröffentlicht. Dies geschieht in der Rubrik Aus dem Zentralarchiv im Kunstmarktteil der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und in der vom ZADIK selbst herausgegebenen Zeitschrift sediment. Das ZADIK veranstaltet Ausstellungen aus seinen Beständen und leiht Archivalien an Museen und andere Institutionen für Ausstellungen aus.
Neben dem eigentlichen Archiv verfügt das ZADIK auch über eine Spezialbibliothek zur Geschichte des Kunsthandels, eine umfangreiche Plakatsammlung, eine stetig wachsende Sammlung von Presseartikeln und ein bedeutendes Fotoarchiv.
Ziel des ZADIK ist es, das wertvolle Quellenmaterial zu konservieren und die gestaltenden und prägenden Einflüsse des Kunsthandels auf die internationale Kunstentwicklung und seine komplexe Rolle auf dem Gebiet der Kunstvermittlung zu dokumentieren und zu erforschen. Auf diese Weise will das ZADIK dazu beitragen, die Geschichte des Kunsthandels in die allgemeine Kunstgeschichte zu integrieren.
Das ZADIK steht sowohl Fachleuten als auch der interessierten Öffentlichkeit für Fragen und Recherchen offen und freut sich auf Ihren Besuch.

Die sediment Ausgaben 1 bis 6 können direkt beim ZADIK bestellt werden:

Bestellanschrift :
Zentralarchiv des internationalen Kunsthandels e.V
.
Im Mediapark 7 

50670 Köln 


Telefon 0049 - (0)221 - 201 98 71 

Telefax 0049 - (0)221 - 201 98 69
E-Mail

infozadik.info

AKTUELLES HEFT

sediment 16/2008
Mitteilungen zur Geschichte des Kunsthandels
Coverabb.: Joseph Beuys bei der Aktion »Wir betreten den Kunstmarkt«, Köln, Josef-Haubrich-Kunsthalle, 12. Oktober 1970. Foto: © Wolf P. Prange © für die Werke von Joseph Beuys VG Bild-Kunst, Bonn 2009
Coverabb.: Joseph Beuys bei der Aktion »Wir betreten den Kunstmarkt«, Köln, Josef-Haubrich-Kunsthalle, 12. Oktober 1970. Foto: © Wolf P. Prange © für die Werke von Joseph Beuys VG Bild-Kunst, Bonn 2009

Joseph Beuys – Wir betreten den Kunstmarkt

Klaus Staeck als Künstler und Verleger und wichtige Galeristinnen und Galeristen, die Joseph Beuys auf seinem künstlerischen Weg begleitet haben, nämlich Anneliese Jährling (Galerie Parnass, Wuppertal), René Block (Berlin), Anny De Decker und Bernd Lohaus (Wide White Space
Gallery, Antwerpen), Bernd Klüser (München), Erhard Klein (Bad Münstereifel) und Heinz Holtmann (Köln), erzählen in Interviews sehr persönlich von ihren Begegnungen, Erlebnissen und Projekten mit Joseph Beuys.
Die Schilderungen der Zeitzeugen werden ergänzt durch die Abbildung zahlreicher Text- und Bilddokumente und eröffnen manche neue Einsicht zu einer der bedeutendsten Künstlerpersönlichkeiten der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts.


VORSCHAU: HEINER STACHELHAUS

sediment  17/2009
Mitteilungen zur Geschichte des Kunsthandels
Coverabb.: Heiner Stachelhaus befragt Andy Warhol zu seiner Ausstellung »Indian Portraits Torsos« in der Galerie Hans Mayer, Düsseldorf, am 18. Mai 1979. Foto: © Thomas Bujack
Coverabb.: Heiner Stachelhaus befragt Andy Warhol zu seiner Ausstellung »Indian Portraits Torsos« in der Galerie Hans Mayer, Düsseldorf, am 18. Mai 1979. Foto: © Thomas Bujack

Heiner Stachelhaus

Mit seinem Heft zu Heiner Stachelhaus eröffnet das sediment einen neuen Themenkreis, in dem herausragende Persönlichkeiten der Kunstkritik vorgestellt werden. Heiner Stachelhaus begann seine Karriere in den 1960er Jahren, der großen Zeit der Kunstkritik im Zeichen der
Popularisierung und Demokratisierung der Kunst und ihrer Vermittlung an eine breite Publikumsschicht, was er ebenso hervorragend beherrschte wie die kunstkritische Selbstreflexion.
Die Arbeit für seine Monografien zu Joseph Beuys, ZERO und zu Weiterem, das Stachelhaus »Auf den Punkt gebracht« hat, sowie die Hintergründe seiner Tätigkeit, aus der »Nicht nur Verrisse« hervorgegangen sind (um nur zwei seiner zahlreichen Kritiksammlungen zu nennen), werden, wie gewohnt, an zahlreichen Bild- und Textdokumenten veranschaulicht.