Die Science Fiction ist das Genre, in dem das Phantastische verbunden istmit der logischen Diskussion möglicher Welten. Mittels des Phantastischen wird ein Raum geschaffen,um Ideen möglicher Gesellschaftssysteme zu diskutieren,um zu zeigen, wie gesellschaftliche Utopien kollektiv oder in losen Formationen umgesetzt werden könnten. Dafür werden überzeitliche Begriffe wie Nützlichkeit, Wohlstand, Armut, Luxus auf ihre Tauglichkeit und Reichweite abgetastet, um einen utopischen Zustand vonGlück zu definieren. Welche Utopien, die ökonomische Vorstellungen betreffen, findetman in Science-Fiction-Filmen? Wie sind diese in Bildern visualisiert, und was sind die besonderen Möglichkeiten der Science Fiction?
Welche ökonomischen Figuren tauchen in Science-Fiction-Filmen auf? Sind sie genrespezifisch und lassen sie sich überhaupt als utopisch bezeichnen? Kann man ein spezifisches Menschenbild ausmachen, etwa anhand der Figur des Roboters, in der sich Wünsche und
Ängste, utopische Träume wie dystopisches Zurückschrecken in Anbetracht des industriellen Zeitalters spiegeln. Des Weiteren werden biologische Bildphrasen untersucht und die Rolle der Konzerne an Zusammenhängen vonMacht und Sichtbarkeit, Unsichtbarkeit und Irrationalität analysiert.
Es wurden bekannte und das Genre prägende Filme wie »Blade Runner« und »Alien«, aber auch weniger bekannte Filme wie »Rollerball«, »THX 1138« oder »Logan’s Run« ausgewählt, deren thematischer Ansatz ökonomische Themen umfasst. |